Bei jeder Verbrennung unter Zugabe von Luft entstehen Rauchgase. Die Schadstoffbelastung des Rauchgases bei einer MVA hängt in erster Linie vom Eintrag schadstoffhaltiger Produkte in den Siedlungsabfall ab. Deshalb hat z.B. dieseparate Erfassung von Problemabfällen durch die Schadstoffsammlung eine große Bedeutung.
Die Abfälle werden im Verbrennungsraum bei einer Mindesttemperatur von 850 °C verbrannt. Die bei dem Verbrennungsprozess entstehenden organischen Bestandteile werden durch die hohe Temperatur zerstört.
Das Rauchgas der MVA Hamm durchläuft mehrere Rauchgasreinigungsstufen, bevor es über den Kamin als Reingas emittiert wird. Die Rauchgasreinigung jeder Verbrennungslinie besteht aus den folgenden Verfahrensschritten:

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Entstickung |
Bereits im ersten Kesselzug direkt über der Feuerung erfolgt die Entstickung nach dem |
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Grobstaubabscheidung |
Hinter dem Dampferzeuger sorgt der ZykIon (Abscheideleistung ca. 80 %) für die |
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Sprühabsorption |
Eine Kalkmilchsuspension - bestehend aus einer Mischung von Kalkhydrat und Wasser - |
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Adsorptionsverfahren |
Zur weiteren Abscheidung von Schadstoffen wird ein trockenes Adsorptionsmittel |
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Partikelabscheidung |
Anschließend wird das Rauchgas einem Gewebefilter zur Partikelabscheidung (Staub, |